LOGO: Atari-Frosch FSFE-Fellow

dirk

Dezember 2003/Januar 2004

Compaq-Notebook

19. Dezember 2003

Schon wieder Windows <seufz> ... das heißt, eigentlich das von mir, aber auf $Eigentümers gebraucht gekauftem Notebook. Ursprünglich war ein Win98 drauf, zwar mit Lizenz, aber weder mit Original- noch mit Recovery-CD. Das nach drei Wochen verspätet gelieferte Handbuch war in Englisch, und nicht von Compaq.

Die Basisinstallation von NT4 war erst mal kein Problem. Naja, kein wirkliches. Ein wenig seltsam die Plattenaufteilung: Vorn 7 MB angeblich ungenutzt, dann gut 200 MB, die als Systempartition markiert waren, dann erst 5,5 GB Win95-FAT. Ich wußte nicht, was ich von den 7 und den 200 MB halten sollte. Compaq hat immer noch gewisse Eigenheiten bezüglich des BIOS; ein Teil davon steht nämlich auf der Platte, nicht im ROM. Ich hab die beiden Partitionen dann einfach stehen gelassen und den Rest in C: und D: geteilt.

Das SP6, das ich von M$ gezogen hatte, wollte er dann allerdings nicht akzeptieren: Falsche Sprache. Die NT4WS ist deutsch, das SP war englisch. Eine CD umsonst gebrannt.

Beim nächsten Mal hab ich nicht nur das deutsche SP6, sondern auch gleich noch den passenden Grafikkartentreiber, OpenOffice 1.1 und The-Gimp mit runtergezogen und auf eine CD gebrannt. SP6 ließ sich genauso brav einspielen wie der Grafiktreiber, nur die OOo-Installation blieb zweimal an verschiedenen Stellen mittendrin stehen. Da es schon auf halb zwölf (abends) zuging, haben wir dann abgebrochen. $Eigentümer hat das Notebook allerdings dagelassen, damit ich evtl. vor Weihnachten noch weitermachen kann. Der nächste Schritt wäre jedenfalls ein RAM-Test und ein nochmaliges Brennen der CD.

Völlig hoffnungslos scheint es zu sein, für dieses Notebook einen Modemtreiber zu finden. Ich konnte nicht einmal herausfinden, was für ein Modem das genau ist, nur daß der Hersteller Askey heißt. Auch in verschiedenen CCC-Channeln im IRCNet wußte niemand was davon. Natürlich hat auch keiner die passende Original-Treiber-CD von dem Gerät. Auf einer OpenBSD-Site war nur zu erfahren, daß es ein Winmodem ist, also eines, das die Soundkarte mitbenutzt, weil es keine eigene Tonerzeugung hat.


6. Januar 2004

$Eigentümer ruft an: Er hatte dem Verkäufer eine SMS geschickt, aber natürlich keine Antwort bekommen. Nun soll ich mich nach dem Preis für eine neue Notebook-Festplatte erkundigen. Der Punkt ist, daß es hier nicht nur um die Platte selbst geht, sondern um die beiden Spezial-Partitionen, die ich mit einem fdisk eventuell nicht einfach wieder anlegen kann. Aber er will es trotzdem versuchen, und den Notebook erst zurück geben, wenn es sich als zu viel Frickelei herausstellt.


23. Januar 2004

$Eigentümer holte sein Notebook ab. Bei der Gelegenheit hat er sich von mir noch zwei CDs brennen lassen.


12. Februar 2004

$Eigentümer rief an: Der Verkäufer hat ihm jetzt wohl doch nach längerem Hin und Her eine neue Platte eingebaut; er will mir das Teil bringen, ich soll nochmal testen. Bin mal gespannt, ob der Verkäufer es fertiggebracht hat, die beiden Systempartitionen wieder anzulegen, ohne die der Compaq vermutlich nicht funktionieren wird.

19. Februar 2004

$Eigentümer hat sich noch nicht entschieden, ob er auf dem Notebook OpenOffice (für Windows) haben möchte. Eventuell möchte er es statt dessen auf einen zweiten PC haben, den er mittlerweile erworben hat.

67 Seiten Notebook-Handbuch gedruckt, zwei CDs gebrannt, OpenOffice doch noch installiert, einen Druckertreiber auch gleich noch mit dazu. Die serielle Maus, die er dann noch haben wollte, wurde allerdings nicht erkannt. Aus den geplanten 10 Minuten wurden nochmal drei Stunden.