seerose (DualCore)

Systembeschreibung

CPU 2 x AMD Athlon 64 X2 Dual Core Processor 4400+, 2288 MHz, 512 kB Cache
Mainboard MSI K9N Neo V3
ASRock ALiveXFire-eSATA2 R3.0
Chipset Northbridge: AMD 480X CrossFireTM
Southbridge: ATITM SB600
RAM 2 x R-Data DDR2 800(5) 1 GB
Gehäuse Minitower Marke systea, schwarz
3 x 5 1/4"-Schächte
Mic, Kopfhörer und 2 x USB vorn
CF-, SM/SMC-, MS/MS-Pro- und SD/MMC-Kartenleser vorn
Gehäuselüfter hinten/innen
Netzteil Sharkoon SHA350-8P, 350W
Schnittstellen 1 x parallel, 4 x USB, 2 x PS/2, 1 x RJ45, 6 Soundbuchsen.
Grafik e-GeForce 8600 GTS, 256 MB, PCI-E
HDD hda: Maxtor STM340211A, 40 GB ExcelStor G240, 40 GB WD Caviar WD400, 40 GB
sdb: ExcelStor JS950, 250 GB
CD/DVD hdb: DVD-Rom Toshiba SD-M1612; 42-fach (CD), 8-fach (DVD), 2-fach (DVD-RAM)
sr0: DVD-Brenner Super Writemaster
Netzwerk onboard
Sound Realtek ALC888
CMI8738 PCI Creative Labs SB Live! EMU10k1 (rev 07)

Schwarzes Systea-Gehäuse nach Umbau

15. November 2010

Ungeplanter Neuanfang

Da in der seerose mit dem Athlon 1800XP+ Board oder RAM einen Schlag hat und mir das DDR1-RAM ausgegangen ist, steige ich auf diesen Rechner um, der schon seit einiger Zeit hier rumsteht. Wegen der 64bit-CPUs heißt das: komplette Neuinstallation.

Aus dem Vorgänger kommen die IDE-Festplatte als Systemplatte, die SATA-Platte, das DVD-Rom und die Soundkarte ins System. Die Verkabelung erweist sich als leicht problematisch, weil die vorhandene Grafikkarte zusammen mit einem der SATA-Stromanschlüsse schon drei der vier Stromanschlüsse vom Netzteil belegt. Da behelfe ich mir mit der Stromstecker-Weiche aus dem Vorgänger.


16. November 2010

Neuinstallation

Böse Überraschung beim ersten Booten: Zunächst einmal kommt das Monitorbild relativ spät, wenn der Kernel von der Platte schon am hochfahren ist. Drücke ich noch lange vor Erscheinen des Bildes die ENTF-Taste, bekomme ich das hier zu sehen:

Enter CURRENT Password:

Und das kenne ich natürlich nicht. Beim dritten Versuch gebe ich ein paar geratene Paßwörter ein. Die werden zwar abgelehnt, trotzdem stehe ich plötzlich im Bootmenü. Da wähle ich erstmal das DVD-Rom mit der grml-CD.

Irgendwas in der Kiste pfeift während des Bootvorgangs leise vor sich hin, das ist ziemlich unangenehm. Ich versuche, das mit dem alsamixer zu regeln, aber wenn die Pfeiltaste nach rechts nicht funktioniert, kann man den nicht bedienen. Mit einer anderen Tastatur geht das zwar, aber das Pfeifen läßt sich darüber nicht abstellen.

Während der Plattenpartitionierung fällt mir ein, daß ich doch glatt vergessen hatte, /var/www zu sichern. Gut, daß es eine zweite Konsole neben dem Installer gibt; ich kann IDE- und SATA-Platte mounten und die Daten mal eben noch schnell rüberkopieren. Und dann steigt mir der Installer während der Basisinstallation aus und wirft mir DMA-Fehlermeldungen. Der Rechner stürzt aber nicht ab, sondern läßt es mich ein zweites Mal versuchen. Diesmal geht alles (scheinbar?) sauber über die Bühne. Danach installiere ich die Anwendungen nach; die Liste hatte ich mir vorher mit dpkg -i >install in eine Datei gespeichert.


17. November 2010

Ich versuche, mit dem Rechner normal zu arbeiten, aber irgendwas stimmt nicht: icedove verschwindet einfach immer wieder, und ich stelle zufällig fest, daß die Uhr etwa 17 Minuten vorgeht. Dabei sollte Debian während der Basis-Installation den ntp mitgebracht haben. In der Prozeßliste steht er jedoch nicht. Also apt-get install ntp – sagt der mir doch „Segmentation fault.“ Ich versuche, andere Programme zu installieren: Segmentation fault. Und das Pfeifen ist auch noch da, das nervt.

Ich lasse abends als letztes mal wieder einen memtest86+ laufen, und diesmal muß ich nicht lange warten: Bei 1088,3 und bei 1092 MB treten massive Bitfehler auf.


18. November 2010

Darf's ein bißchen weniger sein?

Vor dem Einschalten öffne ich den Rechner erstmal und ziehe den zweiten RAM-Riegel raus. Nach dem Booten läßt sich ntp problemlos installieren, und auch sonst läuft der Rechner den ganzen Tag über ohne Mucken durch. Ich hoffe einfach mal drauf, daß die Probleme während der Installation mit dem kaputten zweiten RAM-Riegel zu tun hatten. Ein Gigabyte RAM reicht auch. Allerdings hätte ich genau dann ein Problem, wenn dieser Riegel ausfällt. DDR2-RAM habe ich sonst keines, und die Preise sind recht hoch.


19. November 2010

Da stimmt noch was nicht …

Vom Chaosdorf-Clubraum aus verbinde ich mich per NX nach Hause, aber kaum habe ich den icedove offen, stirbt die Session. Danach kann ich mich zwar noch per ssh einloggen, aber nach dem ersten Konsolenbefehl kommt keine Antwort mehr. Irgendwann probiere ich es dann mal mit top und stelle fest, daß die CPUs eine Load von 5.xx haben. Kein Wunder, daß da keine Reaktion mehr kommt. Der icedove aus der NX-Session hängt noch im Speicher, läßt sich aber auch mit kill -9 nicht abschießen. Auf reboot reagiert er nicht so wirklich; er bestätigt zwar den Befehl, fährt dann aber doch nicht runter; ich bleibe eingeloggt. Ein nachfolgendes halt meldet sofortigen Vollzug, und danach kann ich mich auch nicht mehr einloggen.

Später zu Hause stelle ich fest: Der PC läuft noch, reagiert aber auf nichts mehr. Auf dem Bildschirm finden sich massenweise Fehlermeldungen des Kernels. Entweder NX mag hier nicht so richtig, oder es gibt doch noch ein Problem …


1. Januar 2011

Neues Jahr & neues Board

Nach den ersten unglücklichen Versuchen, die damit endeten, daß das MSI-Board mir zwei Platten getötet hat, dem Eintreffen eines zweiten, gleichartigen Rechners, dessen Board ständig seine IRQs verliert, und schließlich der Feststellung, daß ich derzeit wohl eine MSI-Board-Allergie habe, habe ich mir ein ASRock gekauft. Es kommt selten genug vor, daß ich richtig neue Hardware kaufe, aber die AM2-Prozessoren möchte ich hier nicht verschimmeln lassen. Die sollen was arbeiten, zumindest einer davon. Davon abgesehen stehe ich weder auf zerschossene Platten noch auf kaputtgehende teure RAM-Bausteine.

Also nehme ich mir den zweiten dieser Sorte, der die IRQs verloren hat. Erstmal alle Verbindungen zum alten Board lösen, RAM-Bausteine rausziehen, CPU abziehen. Letzteres wird etwas hakelig, weil der Lüfter auf der CPU festzukleben scheint. Ich muß schließlich die CPU mitsamt ihrem Riesen-Lüfter aus ihrer Halterung quasi rausreißen. Zum Glück sind alle Pins drangeblieben. Danach kann ich die CPU relativ leicht mit einem flachen Schraubendreher ablösen. Warum die vorher nicht runter wollte, keine Ahnung.

Nachdem ich notdürftig die Blende hinten eingesetzt habe, muß ich feststellen, daß das Board standardmäßig erstmal nicht exakt über allen Schraubenanschlüssen zu liegen kommt. Eine Schraube unten links paßt, aber der Rest der Löcher auf dem Board scheint einen Millimeter zu weit rechts zu liegen. – OK, es ist die Blende hinten, die nicht richtig sitzt.