Wie Sozialämter mit kranken Menschen umgehen
Depressive Menschen sind für Sozialämter ein gefundenes Fressen. Es ist bekannt, daß unsereins wenig Selbstwertgefühl hat und sich sehr schwer darin tut, für die eigenen Rechte einzustehen. Das kommt einer Behörde, deren Motto „Geld geht vor Menschen” zu lauten scheint, sehr entgegen. Wer sich nicht wehren kann, wird bevorzugt dazu ausgewählt, aus dem Sozialhilfebezug ausgesperrt zu werden. Wir dürfen ruhig sterben, denn dann kosten wir das A-Sozialamt kein Geld mehr und fallen der armen Gesellschaft nicht mehr zur Last.
Bereits im Oktober 2000 erklärte mir der Mitarbeiter des Düsseldorfer Sozialamtes Herr Fübbeker, daß Grundrechte für mich nicht mehr gelten, weil ich ja bedürftig bin. Diese Aussage macht die Position des Sozialamtes Düsseldorf überdeutlich: Sozialhilfeempfänger sind keine Menschen mehr und haben daher keine Grundrechte; sie sollen froh sein, wenn sie noch existieren dürfen!
Ich bin der Meinung, daß sich ein Staat, der so mit seinen Bürgern umgeht, nicht (mehr) sozialer und demokratischer Rechtsstaat nennen darf.
Psychoterror und Vernichtung der Existenzgrundlage 2002
Diese Vorgänge werde ich noch dokumentieren. Ein paar Stichworte vorab:
- Anforderung von bergeweise unnötigen Unterlagen
- Ignoranz meiner Hilflosigkeit und Handlungsunfähigkeit
- Verschleppung des Verfahrens durch das Sozialamt Düsseldorf
- Verschweigen von Rechten
- Vollständiger Akten-„Verlust” durch das Sozialamt Düsseldorf
- Verlust des Strombezuges (incl. Warmwasserbereitung)
- Erneute Verschleppungsmaßnahmen nach Neuantrag
- Ablehnung des Neuantrags
- Verlust der Wohnung
- Keine Hilfe bei der Wohnungssuche
Psychoterror reloaded 2008/09
Diese Vorgänge seit Ende Oktober 2008 dokumentiere ich (möglichst) laufend: „Ich bin ein Sozialschmarotzer!
