seerose (AMD Athlon XP1800+)

Systembeschreibung

CPU AMD Athlon XP1800+
Mainboard SATA K7VT4A Pro Rev. 2.01
Chipset VIA VT8237
RAM 2 x 256 MB DDR-RAM, Samsung, PC3200, CL3
Gehäuse No-Name BigTower ATX, 6 Laufwerksschächte 5 1/4", 2 Floppyschächte 3 1/2", 2 interne Schächte 3 1/2"
Netzteil Pro-V CWT 300ATX12 (PFC)
Schnittstellen 1 x seriell, 1 x parallel, 6 x USB, 2 x PS/2, 1 x RJ45, 3 Soundbuchsen.
Grafik ATI Radeon 9550 8x AGP, 128 MB RAM
FDD 3,5" 1,44 MB
HDD hda: Maxtor STM340211A, 40 GB
sdb: Excelstor JS950, 250 GB
CD/DVD hdc: DVD-Brenner Lite-On DVDRW SHW-160P6S
hdb: DVD-Rom Toshiba SD-M1612; 42-fach (CD), 8-fach (DVD), 2-fach (DVD-RAM)
Netzwerk onboard
Sound AC97 onboard (inaktiv)
CMI8738 PCI

Im Gegensatz zum Vorgänger, der zumindest ursprünglich ein Rechner „von der Stange“ war, ist dieser hier von Anfang an der reinste Flickenteppich. Das Board stammt von Michael Fuchs, der Prozessor von einem Board, das ich bei eBay gekauft hatte (und das hier anderweitig verwendet wird), das BigTower-Gehäuse von einem Menschen aus dem Chaosdorf, die Soundkarte von Mr-Music, der zusätzliche IDE-Controller von gerdgtg, das DVD-Laufwerk und der (bereits in der vorherigen seerose eingesetzte) Brenner wiederum von einem anderen Chatter aus Heidelberg, das CD-Rom mit den Bedien-Elementen war im Chaosdorf übrig geblieben. Die Floppy war im Gehäuse vorhanden.

8. Dezember 2007

Noch nicht ganz alles da …

Erstmal das ganze Patchwork zusammengebaut; das Gehäuse scheint im oberen Bereich minimal verzogen zu sein. Die Laufwerke und das Netzteil muß ich teilweise recht brutal reinquetschen, bis sie an ihrem Platz sind und alle Schrauben in die Löcher passen. Allerdings geht noch nicht alles: Das Board kann nur mit AGP-8x-Karten, die nur 1,5 V ziehen, und ich habe nur ältere Karten, die noch 3,3 V ziehen. Auch das ZIP-Laufwerk ist noch nicht verbaut, weil ich dafür am Gehäuse was rausbrechen muß. Für die Floppy muß ich noch ein Kabel suchen. Das Netzteil hat zu wenige Strippen für all die Geräte. Und schließlich fehlt mir noch Wärmeleitpaste für den Prozessor; einen Athlon möchte man nicht ohne betreiben.


10. Dezember 2007

Das große Schrauben

Nach einer Einkaufstour bei LinTech (am Bilker Bahnhof) habe ich nun ein 350-Watt-Netzteil mit genügend Strippen, sicherheitshalber ein zusätzliches Y-Kabel dazu, eine Grafikkarte ATI Radeon 9550 und, als Service, einen Klecks Wärmeleitpaste (kleine Tuben hatte er gerade keine). Die Radeon war die billigste Grafikkarte für diesen AGP-Slot; ich hätte auch eine GeForce haben können, aber die hätte schon wieder mehr gekostet. Außerdem habe ich in meinem Hardware-Lager auch die Schachtel mit den Flachbandkabeln wieder gefunden, sodaß ich dann auch die Floppy, das ZIP-Laufwerk und das zusätzliche CD-Rom anschließen kann.

Als erstes mühe ich mich damit ab, den Kühlkörper nochmal von der CPU runterzubekommen, um die Wärmeleitpaste aufzubringen. Das geht schon schwierig genug, wenn das Board noch nicht verschraubt ist; aber aus dem Gehäuse rauspflücken wollte ich es denn doch nicht nochmal. Aber nach ein paar Versuchen habe ich den riesigen Kühlkörper in der Hand, und das sogar, ohne das Board einzudrücken. ;-)

Nachdem die Wärmeleitpaste drauf ist und der Kühlkörper wieder an seinem Platz sitzt, geht es an den Austausch des Netzteils. (Is' völlig klar, daß mir dabei sämtliche Schrauben runterfallen müssen, weil ich ja mit der alten Brille eh so schlecht sehe …) Das SinoTech paßt sofort rein, nur das Verkabeln ist der übliche Krampf – warum müssen PCs innen immer so scharfe Kanten haben?

Dann wollte ich noch „mal eben“ das ZIP-Laufwerk einbauen. Es ist aber erstmal ein ziemlicher Kraftakt, das Slotblech vor dem zweiten Floppyschacht rauszubrechen. Danach ist es kein Problem mehr: Laufwerk reingeschoben, festgeschraubt, fertig.

Dann versuche ich, ein IDE-Kabel vom zusätzlichen Controller über das ZIP-Laufwerk zum CD-Rom hoch einzuziehen. Ist das eigentlich Absicht, daß bei PCI-Controllern die komplette Beschriftung grundsätzlich unten ist, sodaß man sie nach Einbau nicht mehr ablesen kann? :-/ Also hoffe ich mal, daß ich Pin 1 erwischt habe. Das Kabelziehen erweist sich als echte Fummelei, weil sich das IDE-Kabel für ZIP-Laufwerk und CD-Rom und das für Systemplatte und DVD-Rom überkreuzen. Und wie ich da dann das Flachbandkabel zur Floppy durchkriegen soll, ist mir auch noch völlig unklar.

Aber erst mal zur Grafikkarte. Diese ist relativ groß und tief, deshalb muß ich den zusätzlichen IDE-Controller ein Stück tiefer setzen, damit der nicht den Grafikkartenlüfter blockiert. Außerdem muß da noch ein Stromstecker dazwischen, denn diese Karte hat einen eigenen Stromanschluß! Damit blockiert sie mir mindestens einen PCI-Slot. Gut, daß ich nicht alle davon benötige. Und gut, daß ich ein Y-Kabel zum Netzteil gekauft habe, denn mit dieser zusätzlichen Strippe hatte ich nicht gerechnet. Dafür hab ich jetzt noch mehr Kabelsalat.

Als nächstes fummle ich die Gehäusesteckerchen ans Board. Zwei davon fehlen; sie waren offenbar mit einem Saitenschneider abgeknipst worden. Eine davon ist die HDD-LED. Dafür finde ich den passenden Stecker für „Power SW“ nicht, ohne den ich den Rechner nicht einschalten kann. (Wer kommt eigentlich auf die bekloppte Idee, wichtige Verbindungen mit einer Schriftgröße zu beschriften, für deren Entzifferung man eine Lupe benötigt?) – Es dauert schließlich eine volle Viertelstunde, bis ich zumindest glaube, den Power-Stecker identifiziert zu haben. Nun denn, kurze Pause, dann die Stunde der Wahrheit: Einschalten.

Beim Booten erkennt er den Athlon, aber nur mit 1150 MHz (können sollte er 1533 MHz); beim Erkennen von Primary Slave bleibt er stehen, auf die Tastatur reagiert er nicht.


11. Dezember 2007

Boot-Probleme

Ich baue das DVD-Rom aus und stelle fest, daß es korrekt als Slave gejumpert ist. Also lasse ich es draußen und reboote ohne nochmal. Ein Stück weiter komme ich: Es werden jetzt alle IDE-Geräte erkannt (primary slave als not found), aber danach geht es wiederum nicht mehr weiter. Die Anzeige verrät mir, daß ich mit F2 ins BIOS kommen soll und mit F11 in ein Boot-Menü, aber ich kann die Tasten drücken, wie ich will, es passiert nichts.

Also erstmal CMOS putzen. Ich finde nach längerem Suchen den entsprechenden Jumper rechts von der BIOS-Batterie, zwischen zwei PCI-Slots (wo hab ich nur das Handbuch hingelegt?). Um ihn zu erreichen, muß ich den zusätzlichen IDE-Controller nochmal ausbauen. Es ändert sich – genau gar nichts. Ich zieh den Jumper wieder raus und probiere es als nächstes ohne den zusätzlichen IDE-Controller.

Das bringt auch nicht viel Neues: Unter einem nervenden Geräusch teilt mir der Rechner mit, daß die CMOS-Checksum falsch sei. Auf die Tastatureingaben reagiert er weiterhin nicht, obwohl NumLock eindeutig anzeigt, daß die Tastatur als solche erkannt wird. Ich tausche die Tastatur aus, und siehe da: Ich komme mit F2 sofort ins BIOS! Nach ein paar Änderungen dort bootet zum ersten Mal Linux auf dem neuen System.

Nach einer Pause baue ich den Kernel neu: anderer Chipsatz, andere CPU, richtig viel USB, andere Netzwerkkarte, Support für ATAPI-Floppy (ZIP-Laufwerk). Reboot. Eigentlich alles soweit in Ordnung, aber: Obwohl die Netzwerkkarte gefunden wird, habe ich kein Netz:

seerose:~# ifup eth0

SIOCSIFADDR: No such device

eth0: ERROR while getting interface flags: No such device

SIOCSIFNETMASK: No such device

SIOCSIFBRDADDR: No such device

eth0: ERROR while getting interface flags: No such device

eth0: ERROR while getting interface flags: No such device

Failed to bring up eth0.

Bei einem Aufruf von lspci hängt sich das System auf. Ich glaube, an dem Kernel muß ich nochmal schrauben …


12. Dezember 2007

Diskussionen mit diversen Karten

Weil die Kiste schon grad mal aus ist, bau ich erstmal wieder die vorläufig rausgenommenen Komponenten wieder ein (IDE-Controller, DVD-Rom), davon ausgehend, daß die Tastatur vorher die Bootprobleme verursacht hatte. Aber offenbar war sie das zumindest nicht allein: Beim Reboot bleibt er wieder nach dem Aufzählen der IDE-Geräte stehen. Eine Überprüfung der Jumper der Geräte am zusätzlichen IDE ergibt: CD-Rom ist ungejumpert, ZIP-Laufwerk ist Slave. Ich jumpere das CD-Rom auf Slave und das ZIP auf Master. Reboot: primary master wird nicht mehr erkannt. Möglicherweise schiebt sich der zusätzliche Controller „vor“ den internen IDE0.

Richtig vermutet: Dieser Controller (DTC 2130S) will IRQ14 haben und nimmt diesen dem IDE0 weg, wenn ein bestimmter Jumper gesetzt ist. Allerdings passiert das gleiche, wenn ich den Jumper öffne; weiterhin wird primary master nicht gefunden. Im BIOS kann ich die IRQs auch nicht beeinflussen. Also muß ich den Controller und die beiden daran hängenden Geräte erst einmal komplett deaktivieren, um weitermachen zu können.

Als nächstes versuche ich, die Netzwerkkarte zu konfigurieren. Aber auch als eth1 bekomme ich sie nicht aktiviert, die Fehlermeldungen sind die gleichen wie für eth0. Im Bootlog (dmesg) wird sie allerdings ausdrücklich als eth0 angegeben:

via-rhine.c:v1.10-LK1.4.3 2007-03-06 Written by Donald Becker

eth0: VIA Rhine II at 0xdfffbd00, 00:13:8f:29:5a:25, IRQ 17.

eth0: MII PHY found at address 1, status 0x7849 advertising 05e1 Link 0000.

Nach einer Runde Google: Darauf muß man erstmal kommen! udev hat sich in /etc/udev/rules.d/z25_persistent-net.rules die MAC-Adresse der alten Netzwerkkarte gemerkt! Also trag ich da mal die MAC-Adresse der VIA Rhine II für eth0 ein (für eth3 war sie schon drin, ich verschiebe das einfach). Ein ifup eth0 genügt jedoch nicht, ich probiere es mit einem Reboot: Jawollja, seerose hat Netz!

Nach einem Debian-Update rekonfiguriere ich den X-Server (Xorg). Die Karte wird automatisch erkannt; die Daten des Monitors übernehme ich händisch aus der alten Konfiguration, da Xorg sonst der Meinung ist, den IBM P76 bei 1280 x 1024 nur mit 60 Hz ansteuern zu müssen (möglich sind 85 Hz). Danach kommt der X-Server sofort hoch.

OK … fast. fbdev klappt da offenbar nicht; wenn ich auf eine Konsole umschalte, bekomme ich nur Streifen. Also nochmal in der xorg.conf ändern.

Aber es wäre zu einfach, wenn jetzt alles funktionieren würde. ALSA findet die Soundkarte nicht, obwohl es die gleiche wie im alten Rechner ist:

seerose:~# /lib/udev/alsa-utils

seerose:~# Setting up ALSA…warning: 'alsactl restore' failed with error message 'alsactl: load_state:327: No soundcards found…'…done.

Tatsächlich taucht sie (im Gegensatz zu vorherigen Aufrufen) in lspci nicht mehr auf. Auch in dmesg erklärt mir ALSA, daß es keine Soundkarte im System gäbe. Ebenfalls erfolglos bleibt es mit einem Umbau der Karte in einen anderen PCI-Slot. Ich gehe nochmal in die Kernelkonfiguration und baue den Treiber für die Onboard-Soundkarte ein, um zu sehen, ob ALSA überhaupt funktioniert.

Seltsames Ergebnis: Obwohl dmesg wieder meldet, daß es keine Karte gibt, kann xmms etwas abspielen. Ich hatte den Kopfhörer zuerst im entsprechenden Ausgang der Onboard-Karte stecken, da kam nichts. Also steckte ich sicherheitshalber in den Ausgang der C-Media ein, hörte für den Bruchteil einer Sekunde Musik – und dann fror der Rechner ein. Nach Reboot: xmms spielt etwas ab, aber der Kopfhörer (an der C-Media) bekommt kein Signal. Der alsamixer zeigt eindeutig die C-Media als aktive Karte an. PCM und Master sind aufgedreht. Ich stecke den Kopfhörer nochmal auf die Onboard-Karte um und – habe Sound. Muß ich das verstehen?


14. Dezember 2007

Also, ALSA?

Zum Streamen wollte ich denn doch lieber eine PCI-Karte nehmen. Also tausche ich die nicht so wirklich erkannte C-Media 8738 gegen die Ensoniq AudioPCI 1371 aus seebuehne aus. Stream-Software gestartet, alles geht soweit – aber der Testhörer sagt mir, er hört nichts, obwohl der Equalizer zappelt. Ich gehe mehrfach alsamixer und aumix durch, aber ich finde nichts mehr, was ich noch einschalten oder aufdrehen könnte.

Also versuche ich es mal mit der internen (die, wie ich so nebenbei feststelle, auch einen CMI-Chip hat – möglicherweise habe ich vorher diese deshalb im alsamixer versehentlich für die gesteckte C-Media gehalten). darkice läßt sich umstellen, xmms auch, und auch beim alsamixer finde ich heraus, wie ich auf beliebige Karten wechseln kann (Aufruf mit -c und der Nummer der gewünschten Karte). Aber aumix läßt sich offenbar nicht dazu überreden, die interne Karte zu nehmen. xmms wiederum spielt zwar scheinbar auf der internen ab, aber im daran angesteckten Kopfhörer höre ich nichts (auch auf der e1371 ist nichts zu hören).

Ich vermute also mal, daß die gesteckte Karte die interne zumindest teilweise stört, und baue sie aus. Aber das Ergebnis bleibt das gleiche: Es ist nichts zu hören. Dabei ging das doch schon?!

Also gut. Ich baue zum ersten Mal seit ewigen Zeiten einen modularen Kernel, um nicht ständig rebooten zu müssen, und baue beide PCI-Karten (CMI8738 und Ensoniq 1371) ein. Nach dem Reboot stelle ich fest, daß ich dem xmms die Karte an zwei Stellen (im selben Menü) nennen muß, und spiele Musik von der CMI8738 ab. Nur aumix bleibt ein Problem: Er zeigt mir mit konsequenter Boshaftigkeit immer nur die e1371 an (vermute ich zumindest).

Also installiere ich kmix, der alle Karten zeigen soll, und stelle – mal wieder – fest, daß KDE stinkt. Warum, zum Geier, muß ich für einen Mixer die libcupsys2 installieren? Ich will doch nichts drucken?! Nun ja. Es ist ja nur zum Testen. Wenn ich die beste Karte zum Streamen festgestellt habe, kann ich ja alles andere rauswerfen und für die verbliebene Karte wieder aumix einsetzen.


15. Dezember 2007

Es ist wie verhext: Die CMI8738 streamt vom Mikro, aber nicht das, was aus den Playern kommt (xmms oder audacious). Mit den anderen beiden Karten geht gleich gar nichts, nicht mal lokal. Auch den Server kann ich als Problem ausschließen, denn die Daten gehen zwar scheinbar bei mir raus (laut Netzwerkanzeige), kommen aber am Server gar nicht erst an (laut tcpdump auf dem Server). Offenbar wird das, was die Player auf die Karte schieben, von darkice/lame nicht abgeholt. Es bleibt also nur noch ALSA als Fehlerquelle. Da ich nun weiß, was ich im xmms einstellen muß, baue ich den Kernel wieder neu, nicht-modular, und nur noch mit dem Treiber für die CMI8738, ziehe die e1371 raus und deaktiviere die Onboard-Karte.

Aber auch weiterhin will die CMI8738 nur MIC übertragen, nicht die Musik. Nachdem ich alle mir bekannten Regler im alsamixer ausprobiert habe, probiere ich es mit denen, deren Sinn ich bisher nicht kannte: Die mit IEC958 beschrifteten. Ich ändere deren Schalterstellung während des laufenden Streams, und nach vier abgeschalteten IEC-Reglern bekomme ich endlich von den Testhörern die Rückmeldung: „Es kommt Musik!“

Und wie. Der Stream ist stabil, obwohl XChat und iceweasel mitlaufen; Tippen und Fensterwechsel sind im Stream nicht als Buffer oder sonstige Störungen zu hören.


4. März 2008

Out of CD burner error

Nachdem ich an seemeile festgestellt habe, daß der Brenner seine gebrannten CDs nur noch selbst lesen kann und sonst keiner mehr, er also wohl dejustiert ist, baue ich einen aus dem Chaosdorf ein. Aber ein paar Minuten nach dem Neustart geht der Rechner einfach aus: Vermutlich hat eine Schutzschaltung im Netzteil reagiert. Als ich den Rechner ohne Brenner neu starte, läuft er durch. Somit ist seerose erstmal brenner-los.


9. April 2008

Neuer Brenner – nun auch für DVD!

„Brauchst Du zufällig einen DVD-Brenner?“ fragte mich yaaz letzte Woche. Na klar! Eingebaut ist er nun, Test folgt noch.


14. April 2008

Enhancements

Um eine baustellen-verlärmte Nacht herumzubringen, schau ich mir nochmal das Innenleben meiner guten Olivetti-Tastatur an – und finde prompt heraus, wie ich sie reparieren kann. Eine der Kontaktfolien war aus ihrem Schlitz gerutscht, und ich hatte damals, als das passierte, nicht herausfinden können, wie ich sie da wieder reinzaubern kann. Nun habe ich herausgefunden, daß man da einen Kunststoff-Halter hochziehen muß, um die Folie drunterzuklemmen. Und siehe da, sie tut's wieder.

Außerdem habe ich jetzt ein 19"-TFT-Display dranhängen, das mir jemand aus dem Chaosdorf schon vor zwei Monaten günstig angeboten hatte. Scheint mir zwar ein wenig grob-pixelig zu sein, aber das kann damit zusammenhängen, daß es trotz der Größe „nur“ 1280 x 1024 macht, also die gleiche Auflösung, die ich vorher auf dem 17"-Monitor hatte. Ist wohl einfach nur Gewöhnungssache.


12. Juli 2008

Tonausfall

Mitten im Stream (is' klar, wär ja sonst langweilig) fällt die Soundkarte aus. Ich hatte nur mal kurz wegen der Ansage einiger Hörer, daß das Mikrofon nur auf einem Kanal zu hören sei, den Mikro-Stecker aus der Soundkarte gezogen und wieder reingesteckt. In /var/log/syslog bekam ich daraufhin folgendes zu sehen:

Jul 12 20:57:36 seerose kernel: irq 20: nobody cared (try booting with the "irqpoll" option)

Jul 12 20:57:36 seerose kernel: Pid: 0, comm: swapper Not tainted 2.6.24.3 #3

Jul 12 20:57:36 seerose kernel: [<c0128e2a>] __report_bad_irq+0x36/0x75

Jul 12 20:57:36 seerose kernel: [<c012901f>] note_interrupt+0x1b6/0x1f3

Jul 12 20:57:36 seerose kernel: [<c0117cf8>] process_timeout+0x0/0x5

Jul 12 20:57:36 seerose kernel: [<c01286a6>] handle_IRQ_event+0x1a/0x3f

Jul 12 20:57:36 seerose kernel: [<c01293ad>] handle_fasteoi_irq+0x65/0x77

Jul 12 20:57:36 seerose kernel: [<c010439b>] do_IRQ+0x53/0x6b

Jul 12 20:57:36 seerose kernel: [<c0102d73>] common_interrupt+0x23/0x28

Jul 12 20:57:36 seerose kernel: [<c0101350>] default_idle+0x27/0x39

Jul 12 20:57:36 seerose kernel: [<c0100cff>] cpu_idle+0x3e/0x53

Jul 12 20:57:36 seerose kernel: [<c04a499e>] start_kernel+0x237/0x23c

Jul 12 20:57:36 seerose kernel: [<c04a4303>] unknown_bootoption+0x0/0x195

Jul 12 20:57:36 seerose kernel: =======================

Jul 12 20:57:36 seerose kernel: handlers:

Jul 12 20:57:36 seerose kernel: [<c031a5a5>] (snd_cmipci_interrupt+0x0/0xc3)

Jul 12 20:57:36 seerose kernel: Disabling IRQ #20

xmms weigerte sich, irgendwas abzuspielen, und darkice kappte die Verbindung zum Server. Nach Reboot spielte xmms zwar sichtbar wieder was ab, aber zu hören war nichts. Auf dem Stream und im Kopfhörer war nur der Mikrofon-Output zu hören, aber keine Musik.

Beim Rückblick auf den 15.12.2007 stelle ich fest, daß ich das Problem schon einmal hatte. Also alsamixer aufgerufen, diesmal alle IEC985-Schalter abgestellt, und als der letzte aus ist, kommt wieder Musik.

Also, halten wir fest: Eine Veränderung der Hardware (ab- und wieder einstecken des Mikrofons) ändert eine Einstellung im alsamixer??? Darf dat dat?


9. Januar 2009

Netzteil ade

Nachdem ich den Rechner kurz runtergefahren habe, um das Floppy-Datenkabel einzufummeln, wollte er nicht mehr starten. Aber so richtig gar nicht mehr. Das Sinotech-Netzteil war gestorben, einfach so. Ich bin wieder mal froh über mein Hardware-Lager. Da findet sich noch ein 300W-Netzteil, mit dem der Rechner auch sofort wieder anläuft. Auffällig: Das laute Lüftergeräusch, das mir beim Starten des Rechners schon länger auffällt, ist immer noch da. Das kommt offenbar nicht vom Netzteil, wie ich die ganze Zeit vermutete.


11. Januar 2009

Krachmacher identifiziert

Der Krachmacher beim Hochfahren ist der Lüfter auf der Grafikkarte. Mal sehen, ob Saubermachen was bringt.


30. März 2009

Upgrade nach Lenny

An einem ruhigen Montagnachmittag ziehe ich das Upgrade nach Lenny durch.


2. April 2009

Das Lenny-Upgrade bringt noch so ein bißchen Spaß, denn nur auf den ersten Blick funktionierte alles. Dem zweiten Blick hielt das Upgrade nicht stand.


8. April 2009

Diskussionen mit der SB Audigy LS

Seerose/Athlon

Aufgeschraubter Bigtower seerose/Athlon

Im Zuge der Aufrüstung von seefunk stecke ich die CMI87 in diesen um und baue hier eine neue Soundblaster Audigy LS ein. Die wird zwar vom Distributionskernel erkannt, spielt aber nichts ab. Mit einem neuen Selbstbau-Kernel spielt sie zwar was ab, kann sonst aber nichts. Entweder ist bereits der Kerneltreiber snd-c0106 defekt, oder ALSA hat mit der Karte ein Problem. SB Audigy LS und Linux sind offenbar kein gutes Paar.


9. April 2009

Ich setze die FSB-Jumper auf dem Board von bisher 200 auf 266 MHz. Dadurch läuft der Athlon jetzt mit voller Geschwindigkeit (1533 MHz).


Stirbt die Samsung?

Über Nacht lasse ich fsck.ext3 -f -c -k -n -v /dev/sda1 über die große Samsung laufen, weil mir der Smartmon was von bislang acht „pending“ Sektoren erzählt. Noch während die Überprüfung läuft, steigt die Zahl der zweifelhaften Sektoren auf 10, nachmittags beträgt sie 11, einige Stunden später bereits 12.

Allerdings ist die Excelstore mit 250 GB Kapazität mittlerweile einsatzbereit, und ich kann alle Daten – derzeit 140 GB – fehlerfrei auf die neue Platte kopieren.


11. April 2009

Plattentest – und Entwarnung

Ich ziehe mir das CD-Iso des Samsung-Utilities Hutil in der Version 2.10 (entpackt 2,4 MB) und brenne es auf CD. Die Diskettenversion hätte ich zwar auch nehmen können, ich habe hier auch noch einiges an Disketten, aber bei Disketten bin ich mir nie sicher, ob sie auch richtig funktionieren.

HUtil meldet mir nach 2,5 Stunden „no error“. Halten wir fest: Ein Tool, nämlich smartd, erzählt was von Fehlern, während drei andere Tools, nämlich fsck, badblocks und HUtil nichts finden. Also gehe ich davon aus, daß mir smartd einfach Müll erzählt.


12. April 2009

e1371 nicht streamfähig?

Ich möchte streamen, aber darksnow erzählt mir mit konsequenter Boshaftigkeit „Buffer overrun!“ Die Verbindung wird beim Start des Streams kurz aufgebaut und bricht gleich darauf wieder zusammen. Mr-Music meint, dann sei die Karte wohl nicht fullduplex- und damit auch nicht streamfähig. Google schweigt sich mehr oder weniger aus; mit „ensoniq e1371 stream“ und „e1371 darkice“ lande ich – genau auf dieser Seite hier, als einzigem Treffer. Nichts gegen die Positionierung, aber ein paar Infos mehr wären hilfreich gewesen …


17. April 2009

Stirbt die Maxtor?

Beim Booten beklagt sich fsck über /dev/hda7, das ist meine /var/www, und fällt ins Rescue-System. Schon seit einigen Tagen fällt mir auf, daß die Platte nach dem Booten eine ganze Zeitlang nahezu regelmäßig tickende Geräusche von sich gibt, so als gäbe es Schreib- oder Lesezugriffe. Ich kenne dieses Geräusch bisher eigentlich nur im Zusammenhang mit dem fröhlichen Paßwortraten von (vermutlich Bot-)Angreifern auf Port 22, die kommen ziemlich schnell hintereinander, und jeder Zugriff wird ja geloggt. Diese Schreibzugriffe hören sich ähnlich an. Nur daß ich keinen Grund für so regelmäßige Schreib- oder Lesezugriffe gefunden habe, und schon gar nicht auf diese Partition. Da liegen ausschließlich WWW-Projekte (/var ist eine andere Partition).

Nach einem Reboot startet das System normal, aber das Tickern ist wieder zu hören.


18. April 2009

Die e1371 fliegt wieder raus, und ich baue wieder die CMI87 ein, um streamen zu können. Das heißt, ich habe zwar hier eine ganze Ladung Soundkarten, werde mir aber wohl trotzdem nochmal extra eine kaufen müssen, um zwei streamfähige Rechner zu haben.

Vor dem Herunterfahren ändere ich die Parameter für /dev/hda7 in der /etc/fstab von defaults auf rw,user,noauto, damit sie beim nächsten Booten nicht mehr automatisch gemountet wird.


19. April 2009

Ich lasse badblocks -v -w /dev/hda7 laufen, aber der Scan ergibt keine defekten Blöcke. Ja will mich die Platte veräppeln?


24. April 2009

Fließender Umbau

Die Samsung, das ZIP-Laufwerk und der Wechselrahmen gehen schonmal ins Gehäuse der nächsten Generation seerose. Der Brenner und die Soundkarte kommen später nach. Dafür wandern erstmal die Maxtor und die bisher nebendran auf einem Bücherstapel liegende Excelstor jeweils in einen 3,5"-Schacht.


17. Oktober 2010

SCSI-Controller

Um den Diascanner anzusteuern, verbaue ich einen Adaptec AHA-2940 (PCI), verbunden mit einer Entstaubungs-Aktion. Das Gehäuse stand ja von dem geplanten, aber dann doch nicht vollzogenen Umzug noch offen. Nach Reboot kommt der PC genau bis zur Meldung des Adaptec, danach ist Schweigen. NumLock reagiert aber. Ich baue den Adaptec erst nochmal aus.


13. November 2010

RAM-Probleme

Am Abend des Vortages hatte ich den Rechner mit einem memtest86 V3.3 durchlaufen gelassen und war gegen 23:00 Uhr ins Bett gegangen. Am Morgen kam ich ins Zimmer, und der PC war aus. Aber so richtig aus. Zwar leuchtete mich die NumLock-Lampe auf der Tastatur an, aber einschalten ließ er sich nicht mehr. Also war meine letzte Vermutung, daß die Hardware doch so langsam eine Macke hat, damit bestätigt. Opera ist dann wohl doch nicht schuld an den Abstürzen der letzten Zeit. – Starten ließ sich der PC dann doch noch, nachdem ich hinten direkt am Netzteil aus- und wieder eingeschaltet hatte. Nun denn. Das Wochenende muß er wenigstens noch durchhalten.


15. November 2010

Ich starte, diesmal unter Beobachtung, den PC mit der UltimateBootCD und lasse memtest86 v3.3 laufen. Nach etwa 20 Minuten geht der PC ohne jegliche Vorwarnung aus, also genauso wie zwei Tage zuvor. Ich reboote nochmal mit der UBCD, wähle aber diesmal den memtest86+ V1.7. Hier passiert das gleiche: Nach 22 Minuten im Test #7, „random number sequence“, und noch im ersten RAM-Riegel, also unterhalb von 50 %, geht der PC wieder aus. Und ich habe kein DDR1-RAM mehr, um zu testen, ob es am Board oder am RAM selbst liegt.

Zeit, den hier rumstehenden DualCore zu aktivieren.

29. September 2020

Weil ich einen PC zum Durchtesten von Hardware suchte, nahm ich mir auch diesen hier nochmal vor. Allerdings haben mehrere Elkos hochgebogene Deckel, und einer ist sogar schon offen. Da er seit dem letzten Eintrag nicht mehr eingeschaltet worden war, ist davon auszugehen, daß diese Elkos auch vor knapp 10 Jahren bereits defekt waren.

Ich schraube das Mainboard heraus, und aus dem PC wird zunächst ein Testrechner mit einem anderen Board. Vorgesehen ist danach, das Bigtower-Gehäuse mit einem anderen Mainboard zum Backup-Rechner seenplatte aufzubauen.